Schweiß, Spaß und starke Nerven – Viktoria Brandenburg im Trainingslager

Vom 27. März bis zum 1. April 2026 hieß es für die Judokas des FSV Viktoria Brandenburg wieder: raus aus dem Alltag, rein in die Judogi und ab ins Trainingslager! Und wer dachte, hier würde nur ein bisschen locker trainiert, der lag ganz schnell auf der Matte – im wahrsten Sinne des Wortes.

Bereits im Vorfeld hatte Landesstützpunkttrainerin Christin Scharlach alle Fäden in der Hand: Sie bereitete das Trainingslager akribisch vor, organisierte den Ablauf und stand natürlich auch selbst pünktlich auf der Matte – immer mit dem Ziel, das Beste aus jedem einzelnen Judoka herauszuholen.

Die Tage waren geprägt von intensivem Training, fliegenden Würfen und dem ein oder anderen „Ich kann nicht mehr“ – das sich spätestens fünf Minuten später in ein „Na gut, noch eine Runde!“ verwandelte. Besonders die höheren Gürtel bekamen keine Schonfrist: Selbst nach dem Abendessen wurde weiter trainiert. Während andere gemütlich verdauten, wurde hier noch an Techniken gefeilt – oder zumindest versucht, die Beine wieder davon zu überzeugen, mitzumachen.

Doch wo geschwitzt wird, darf natürlich auch gelacht werden. Und davon gab es reichlich! Ob bei Video-Abenden, hitzigen Uno-Duellen (bei denen Freundschaften kurzzeitig auf die Probe gestellt wurden) oder epischen Monopoly-Schlachten – der Spaß kam definitiv nicht zu kurz. Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Grillabend, bei dem selbst die müdesten Kämpfer wieder zu Kräften kamen.

Ein ganz großer Dank geht an Köchin Gabi, die mit ihrem leckeren Mittagessen nicht nur für volle Bäuche, sondern auch für glückliche Gesichter sorgte. Und als wäre das nicht genug, packte sie überall mit an, wo Hilfe gebraucht wurde – quasi der heimliche Schwarzgurt im Organisieren.

Auch auf der Matte gab es starke Unterstützung: Eric Rinkes, Lara Giese und Jasmin Kootz standen den Athletinnen und Athleten mit Rat, Tat und vermutlich auch der ein oder anderen motivierenden Ansage zur Seite.

Der Höhepunkt des Trainingslagers war zweifellos die Gürtelprüfung. Unter den wachsamen Augen der Graduierungsberechtigten Wolfgang Link (6. Dan) und Olaf Roock (5. Dan) zeigten die Judokas, was sie in den vergangenen Tagen (und Wochen) gelernt hatten.

Mit Stolz dürfen sich nun freuen:
Weiß-Gelb: Valerria Solotopova, Sophie Kelm
Gelb: Moritz Rinkes
Gelb-Orange: Eliah Fröhlich, Bela Fröhlich
Orange: Matei Mihei Florea, Adama Schröder
Orange-Grün: Annabella Fröhlich, Felix Breiter
Grün: Josefine Stübe, Helene Andreas
Blau: Johanna Herling
Braun: Lukas Heine, Jona Neumann, Paul Giese, Nele Pudritz, Lena Scharlach, Talea Brechlin

Eine ganz besondere Leistung zeigte Nele Pudritz, die die beste Prüfung des gesamten Lehrgangs absolvierte – eine starke Leistung, die mit großem Applaus belohnt wurde.

Am Ende bleibt ein Trainingslager voller Emotionen: erschöpfte, aber glückliche Gesichter, jede Menge neue Techniken im Gepäck und Erinnerungen, die noch lange für ein Lächeln sorgen werden. Oder Muskelkater. Meistens beides.

Janet Ewert

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