Viktoria Brandenburg bei den Copenhagen Open

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte machte sich der FSV Viktoria Brandenburg auf den Weg zu einem internationalen Großereignis – den Copenhagen Open, dem größten Judo-Turnier in Skandinavien mit rund 930 Teilnehmern aus ganz Europa. Schon die Anreise am Donnerstag war geprägt von Aufregung, Vorfreude und einer guten Portion Nervosität. Für viele der jungen Judokas war es nicht nur ein sportliches Abenteuer, sondern auch eine ganz besondere Reise, die sie so schnell nicht vergessen werden.

Freitag, 3. April 2026 – Ein Auftakt nach Maß

Der erste Wettkampftag hätte emotionaler kaum sein können. Mit beeindruckender Entschlossenheit und großem Kämpferherz standen die Viktoria-Athletinnen und -Athleten auf der Matte – und wurden belohnt:

Fabienne Hüdig und Frieda Wilhelm krönten sich jeweils mit dem 1. Platz und sorgten für unvergessliche Gänsehautmomente. Emely Donath erkämpfte sich einen starken 2. Platz, während Alessia Brechlin mit einem 3. Platz das Podest komplettierte.

Moritz Rinkes zeigte großen Einsatz im K.O.-System, auch wenn es am Ende nicht für eine Platzierung reichte – sein Kampfgeist war dennoch ein wichtiger Teil des starken Teamauftritts.

Samstag, 4. April 2026 – Kämpfen, wachsen, über sich hinausgehen

Auch am zweiten Wettkampftag bewiesen die Judokas aus Brandenburg eindrucksvoll, was in ihnen steckt.

Lena Scharlach erkämpfte sich mit großem Willen den 2. Platz. Emily Schult belegte einen respektablen 7. Platz, während Thalea Brechlin sich mit dem 5. Platz ebenfalls stark präsentierte.

Johanna Herling und Helene Andreas stellten sich mutig der internationalen Konkurrenz im K.O.-System – auch ohne Platzierung sammelten sie wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau.

Besonders bewegend war der Auftritt von Paul Giese: Mit mehreren gewonnenen Kämpfen zeigte er sein großes Potenzial, musste das Turnier jedoch aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig beenden. Ein Moment, der das Team zusammenschweißte und einmal mehr zeigte, dass im Sport nicht nur Siege zählen.

Sonntag – Teamgeist, Lachen und unvergessliche Momente

Nach zwei intensiven Wettkampftagen stand am Sonntag das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Beim Eiertrudeln, der Ostereiersuche und einer entspannten Stadtbesichtigung konnten die Kinder einfach Kinder sein. Ein besonderes Highlight war der Besuch im Meeresmuseum, der für staunende Gesichter und viele schöne Erinnerungen sorgte.

Montag – Heimreise mit Herz

Am Montag trat das Team die Heimreise an – im Gepäck nicht nur Medaillen und Platzierungen, sondern vor allem unzählige Emotionen, neue Erfahrungen und gewachsene Freundschaften.

Strahlende Kinderaugen, erschöpfte Körper, aber überglückliche Gesichter spiegelten wider, was dieses Wochenende wirklich bedeutete: Gemeinschaft, Mut, Stolz und die Freude am Sport.

Die erste Teilnahme an den Copenhagen Open wird für den FSV Viktoria Brandenburg unvergessen bleiben – und ist mit Sicherheit erst der Anfang einer neuen, spannenden Reise auf internationaler Bühne.

Janet Ewert

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