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Unsere SpG scheidet mit erhobenen Kopf aus dem Pokal aus

von Andreas Ziehm

Unsere SpG scheidet mit erhobenen Kopf aus dem Pokal aus

Gegen den derzeitigen Kreiligaspitzenreiter SV Germania Berge unterlag die SpG Lok/Viktoria im Pokal mit 1:2.
Die höherklassigen Gäste übernahmen sofort das Kommando und drängten auf eine schnelle Führung. Nach einer Unstimmigkeit wäre es nach 4 Minuten fast schon passiert. Philipp Mudlagk hatte freie Schussbahn, verzog aber aus 10 Meter knapp. Nach etwa zehn Minuten kamen die Brandenburger besser ins Spiel und hatten mehrfach das 1:0 auf dem Fuß. In der 13. Minute faustete der Berger Torwart Julian Busse den Ball aus dem Strafraum, wo Max König aus 22 Meter Maß nahm und das Leder an den Innenpfosten schoss. Eine Minute später bediente Johannes Sandles Ronny Schulze  mustergültig. Der Stürmer vergab jedoch aus aussichtsreicher Position. Nach einer Viertelstunde gab es die nächste Gelegenheit für den Brandenburger Torjäger. Nach feinem Zuspiel überwand er den Torwart mit einem Heber, aber ein Berger Verteidiger kratze den Ball im letzten Moment von der Linie. In der 32. Minute gingen die Gäste überraschend in Führung. Nach einem langen Einwurf auf den kurzen Pfosten hielt Christian Lenz den Fuß hin und die Kugel trudelte ins Tor. Jetzt waren die Gäste die bessere Mannschaft, konnten sich aber keine Torchancen mehr erspielen. Ebenso überraschend, wie die Gäste in Führung gingen, erzielte Lok/Viktoria in der Nachspielzeit der ersten Hälfte den Ausgleich. Ronny Schulze erlief einen katastrophalen Querpass, um kurvte den Berger Torwart und schob zum 1:1 ein. Kurz danach war Halbzeit in einem kurzweiligen Spiel.
In der zweiten Hälfte erhöhten die Gäste die Schlagzahl. Die SpG stand tief und lauerte auf Konter. Berge hatte in der 65. Minute die erste Möglichkeit in der zweiten Halbzeit. Stefan Robowski zog aus 17 Meter ab und der Ball segelte nur wenige Zentimeter am Angel vorbei. Im Gegenzug hatte Stefan Fahlenberg die große Möglichkeit, seine Farben in Führung zu schießen. Über rechts drang er in den Strafraum ein. Statt aus guter Position zu schießen, wollte er einen Querpass spielen, der geklärt werden konnte. Drei Minuten später gingen die Gäste, nicht unverdient, in Führung. Leon Raue ließ mit einem guten Solo die Brandenburger Verteidiger stehen, zog dann aus 16 Meter ab und sein präziser Flachschuss landete im Netz. In der letzten Viertelstunde sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. In der 78. Minute lief Ronny Schulze allein auf den Berger Torwart zu. Der Winkel war jedoch zu spitz, um den Keeper zu überwinden. Der Brandenburger Torwart Eric Schuffenhauer konnte sich in der Schlussphase gleich zweimal auszeichnen. In der 82. Minute entschärfte er einen guten Schuss von Ronny Nandke mit einer tollen Fußabwehr. Fünf Minuten später lief erneut Ronny Nandke allein auf Schuffenhauer zu, aber für den Berger Stürmer war der Torwart ein unüberwindbares Hindernis. Die letzten Minuten gehörten klar der SpG. In der 88. Minute verfehlte Johannes Sandles mit einem guten Schuss wenige Zentimeter das Gehäuse. In der Nachspielzeit tauchte Ronny Schulze völlig frei vor dem Gästetor auf und suchte sich die Ecke aus. Aber der Germaniatorwart verhinderte mit einer außergewöhnlichen Parade eine mögliche Verlängerung.
Kurz danach war Schluss. Die SpG verließ erhobenen Hauptes den Platz, hat man doch den höherklassigen Gegner alles abverlangt und eine gute Mannschaftsleistung gezeigt.

0:1        Christian Lenz      (32.)
1:1        Ronny Schulze     (45.)
1:2        Leon Raue           (68.)

Lok/Viktoria spielte in folgender Aufstellung:

Eric Schuffenhauer, Philipp Mähne, Ricardo Neugebauer, Lucas Zygowski, Martin Dimitrov (46. Jan Stapperfenne), Stefan Fahlenberg, Max König, Johannes Sandles, Christopher Focke, Marcel Lopez, Ronny Schulze
 

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