Mehr als nur Judo – Sieben Tage voller Freundschaft, Teamgeist und unvergesslicher Momente!

Sieben Tage, 22 Kinder und unzählige gemeinsame Erlebnisse – das Trainingslager des FSV Viktoria Brandenburg vom 23. bis 29. Oktober 2026 war weit mehr als eine Woche voller Judo. Es war eine Zeit, in der Freundschaften gewachsen sind, Grenzen überwunden wurden, neue Herausforderungen gemeistert wurden und aus vielen einzelnen Kindern ein noch stärkeres Team geworden ist.

Mit jeder Menge Energie, Motivation und ganz viel Herzblut starteten unsere Nachwuchsjudoka in diese besondere Woche. Betreut und trainiert wurden sie von Landesstützpunkttrainerin Christin Scharlach sowie Eric Rinkes und Stefan Winkler. Auch Jasmin Kootz und Lena Scharlach übernahmen eigene Trainingseinheiten und sorgten dafür, dass auf der Judomatte ordentlich gearbeitet wurde.

Und eines wurde schnell deutlich: Unsere Kinder hatten nicht nur Spaß am Training, sie waren mit voller Begeisterung dabei! So sehr, dass einigen die regulären Trainingseinheiten tatsächlich nicht ausreichten und sie freiwillig noch eine zusätzliche Übungseinheit dranhängten. Wenn aus sportlichem Ehrgeiz echte Leidenschaft wird, dann weiß man, dass man vieles richtig gemacht hat!

Doch ein Trainingslager lebt nicht nur von Würfen, Haltegriffen und schweißtreibenden Trainingseinheiten. Es sind vor allem die kleinen Momente dazwischen, die eine solche Woche unvergesslich machen. Gemeinsame DVD-Abende, lustige Spiele, Malen, Tanzen, Lachen und endlose Gespräche mit Freunden gehörten genauso dazu wie das Training. Es wurde herumgealbert, sich gegenseitig motiviert und gemeinsam jede Menge Spaß gehabt. Manchmal sind es gerade diese Augenblicke, in denen aus Trainingspartnern echte Freunde werden.

Ein besonderes Highlight war natürlich der gemeinsame Besuch im Schwimmbad. Hier konnten sich alle nach den anstrengenden Trainingseinheiten so richtig austoben. Und weil ein schöner Tag auch einen gemütlichen Abschluss verdient, wurde anschließend der Grill angeheizt. Bei leckeren Steaks, Hähnchen, Bratwürsten und verschiedenen Salaten ließen es sich alle schmecken. Es wurde gegessen, gelacht und das Zusammensein genossen. Momente, die zeigen, wie schön Vereinsleben sein kann!

Ein ganz besonderer und aufregender Moment wartete jedoch noch auf unsere jungen Judoka: die Gürtelprüfung!

Unter den aufmerksamen Augen von Wolfgang Link (6. DAN) sowie Stefan Winkler (3. DAN) mussten die Kinder zeigen, was sie gelernt und in den vergangenen Tagen fleißig trainiert hatten. Natürlich gehörte auch eine ordentliche Portion Aufregung dazu. Schließlich ist eine Gürtelprüfung etwas ganz Besonderes. Hinter jedem neuen Gürtel stecken unzählige Trainingsstunden, Schweiß, Ehrgeiz, manchmal auch Tränen und vor allem der Wille, nicht aufzugeben.

Umso größer war die Freude, als die bestandenen Prüfungen feststanden!

Den weiß-gelben Gürtel dürfen nun Lionel Kittel, Lionel Kämerer, Raphael Schulte, Wolfram Hübner, Felix Wittge, Leo Pohlmann und Selena Kitzrow tragen. Ngoc Thien Nhe Le meisterte sogar gleich zwei Prüfungen und erreichte den gelben Gürtel.

Sophie Kelm freute sich über den gelben Gürtel, während Valerria Solotopova ebenfalls gleich zwei Prüfungen erfolgreich absolvierte und nun den gelb-orangen Gürtel tragen darf.

Moritz Rinkes erreichte den gelb-orangen Gürtel. Über den orangenen Gürtel konnten sich Fabienne Hüdig, Frieda Wilhelm, Anna-Lena Liese, Bela Fröhlich und Eliah Fröhlich freuen.

Louis Hädecke und Annabella Fröhlich schafften den Sprung zum grünen Gürtel. Eine ganz besondere Leistung zeigte Domenica Schmidt, die ihre Prüfung zum braunen Gürtel erfolgreich bestand.

Zwei Kinder konnten bei der Prüfung besonders überzeugen: Anna-Lena Liese und Moritz Rinkes wurden für die besten Prüfungsleistungen ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung!

Wenn man in die Gesichter der Kinder blickte, konnte man sehen, wie viel Stolz, Freude und Erleichterung in ihnen steckte. Jeder neue Gürtel erzählt seine eigene kleine Erfolgsgeschichte und erinnert daran, dass sich Fleiß, Mut und Durchhaltevermögen lohnen.

Und dann waren da noch die vielen anderen Erfolge, die sich nicht an einer Gürtelfarbe messen lassen: Kinder, die über sich hinausgewachsen sind, die sich gegenseitig geholfen und angefeuert haben, die vielleicht am ersten Tag noch etwas schüchtern waren und am letzten Tag gar nicht mehr nach Hause wollten.

Nach sieben gemeinsamen Tagen hieß es schließlich Abschied nehmen. Im Gepäck waren nicht nur neue Gürtel und viele schöne Erinnerungen, sondern auch ein Stück mehr Selbstvertrauen, Zusammenhalt und Freundschaft.

Ein riesengroßes Dankeschön geht an alle Helfer und Unterstützer für ihren Einsatz, ihre Zeit und ihr Herzblut. Ebenso ein herzliches Dankeschön an Wolfgang Link und Stefan Winkler für die Abnahme der Gürtelprüfungen.

Und an unsere 22 Kinder: Ihr könnt unglaublich stolz auf euch sein! Ihr habt gezeigt, dass Judo viel mehr ist als ein Sport. Es bedeutet Respekt, Zusammenhalt, Vertrauen, gegenseitige Unterstützung und niemals aufzugeben.

Denn am Ende zählt nicht nur, welchen Gürtel man trägt oder wie viele Trainingseinheiten man absolviert hat. Es zählt, was man gemeinsam erlebt, wie man miteinander umgeht und welche Erinnerungen für immer bleiben.

FSV Viktoria Brandenburg – hier wachsen nicht nur Judoka, hier wachsen Freundschaften!

Janet Ewert

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