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Unsere SpG klettert auf Rang 3

von Andreas Ziehm

SpG Lok/Viktoria mit 4. Sieg in Folge

Gegen Eintracht Falkensee II gewinnt die Spielgemeinschaft ihr Heimspiel mit 2:0. Gegen die Gäste wollten die Brandenburger unbedingt gewinnen. Schon nach 4 Minuten hätte das 1:0 fallen müssen. Ronny Schulze bediente Erik Glatzer, der aus 10 Meter das Tor nicht traf. Relativ schnell wurde klar, dass es ein Spiel auf ganz schwachem Niveau werden wird. Eintracht störte früh und die SpG bekam kaum Kontrolle über das Spiel. Der Ball wurde meistens planlos nach vorne gebolzt. In der 9. Minute fiel das 1:0 für die Heimelf. Nachdem Ronny Schulze eine Hereingabe verpasste, bekam Niklas Hornke den Ball an der Grundlinie und spielte zurück auf Eugen Klassen. Der nahm die Kugel direkt und schlenzte den Ball von der rechten Strafraumecke in den linken Angel. Wer dachte, dass jetzt mehr Ruhe in das Brandenburger Spiel kommt, sah sich getäuscht. Falkensee war das etwas bessere Team, aber 20 Meter vor dem Tor einfach zu harmlos. Lediglich einen Schuss auf das Tor von Alex Ziem in der 16. Minute von Manuel Karadayi gab es auf Seiten der Gäste zu verzeichnen. Die Spielgemeinschaft konterte immer wieder, übertraf sich dabei beim Auslassen seiner Chancen. In der 23. Minute bediente Ronny Schulze seinen Sturmpartner Erik Glatzer, der völlig frei aus 12 Meter das Tor nicht traf. Zehn Minuten später hielt Eintracht Keeper Kevin Konrad einen Freistoß von Eugen Klassen mit einem tollen Reflex. Zwei Minuten später lief Ronny Schulze allein auf das Tor zu und wollte das Leder über den herauslaufenden Torwart heben. Der wehrte den Ball deutlich außerhalb des Strafraumes mit der Hand ab. Der schwache Schiedsrichter übersah diese eindeutige Regelwidrigkeit großzügig. Trotz schwachem Spiel hätte die SpG zur Halbzeit bereits deutlich führen müssen. So ging es nur mit einem 1:0 in die Pause.

In der zweiten Hälfte wollten die Brandenburger endlich den Sack zumachen. Schon in der 48. Minute spielte Stefan Fahlenberg Ronny Schulze frei. Der behielt die Nerven und es stand 2:0 … dachten alle. Der Schiedsrichter entschied aber auf Abseits. Eine klare Fehlentscheidung. Nur eine Minute später lief Ronny Schulze wieder allein auf das Tor zu, legte sich den Ball dann aber auf seinen schwachen „Linken“ und bekam so nicht genug Druck hinter den Ball. Fünf Minuten später tankte sich Erik Glatzer durch, doch auch er traf das Tor nicht aus aussichtsreicher Position. In der 56. Minute sollte es sich für die Gäste rächen, dass der Schiedsrichter für jedes harmlose Foul in der ersten Halbzeit die gelbe Karte zeigte. Beim ersten etwas härteren Foul von Dustin Kluge blieb ihm nichts weiter übrig, als den bereits Verwarnten mit Gelb-Rot vom Platz zu stellen. Auf Grund der unberechtigten ersten Gelben, eine harte Entscheidung. Die Gäste blieben weiter harmlos. Vor allem offensiv traten sie so gut wie nie in Erscheinung. In der 63. Minute fiel dann das längst überfällige 2:0. Stefan Fahlenberg drang in den Strafraum ein und wurde unfair vom Ball getrennt. Ronny Schulze verwandelte den anschließend fälligen Strafstoß sicher. Zwei Minuten danach traf Gregor Just, nach Freistoßflanke, sehenswert zum 3:0. Wieder entschied der Schiedsrichter völlig zu Unrecht auf Abseits. Mit seinen kuriosen Abseitsentscheidungen sorgte der Mann in Schwarz mittlerweile für Kopfschütteln und Gelächter bei Zuschauern und Mannschaftsverantwortlichen beider Teams. Fortlaufend schien bei der SpG ein Wettstreit entstanden zu sein, wer die beste Möglichkeit vergibt. Man übertraf sich beim Auslassen hochkarätiger Chancen. Wurde doch mal das Tor getroffen, folgte der Abseitspfiff. So blieb es am Ende beim hochverdienten 2:0 Sieg. Es war ein ganz schwaches Kreisklassespiel. Hätten die Brandenburger nur die Hälfte ihrer Chancen genutzt, wäre auch ein 6:0 oder 7:0 möglich gewesen.

1:0 Eugen Klassen     (9.)

2:0   Ronny Schulze   (63.) FE

SpG Lok/Viktoria: Alexander Ziem, Matthias Herbeck (27. Alex Klassen), Gregor Just, Enrico Krause, Christopher Focke, Marcus Herbeck (74. Dominic Sägling), Niklas Hornke (46. Marcel Lopez), Eugen Klassen, Erik Glatzer, Ronny Schulze

Michael Schumann

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